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| | Deutsche Messe Messe 2€ 4.75- Unverb. Preisempf. € 5.16
- 2 Bewertungen: 3.5

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Deutsche Messe, Messe 2
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| | | | Nicht überzeugend Diese Aufnahme kann ich nicht empfehlen. Das Klangbild erweist sich in weiten Teilen als sehr unausgewogen und wird der schlichten Schönheit der Komposition nicht gerecht. Insbesondere treten einzelne Stimmen mit solch nervtötender Penetranz hervor, daß es bisweilen in den Ohren schmerzt.
| | Sehr innige Interpretation Franz Schuberts "Deutsche Messe" aufzunehmen mag nicht unbedingt eine Pioniertat sein, doch die Fülle der erhältlichen Einspielungen hat einen guten Grund. Denn wohl kaum ein Werk der abendländischen Musikliteratur rührt den Hörer mehr an als diese Komposition. Schuberts "Deutsche Messe" gehört mit Abstand zu dem Ergreifendsten, das je ein Musiker hervorgebracht hat. Es ist ein in tiefe Zerrissenheit hinein Trost spendender Brückenschlag in eine bessere Zeit. Kein empfindsamer Mensch, der Schuberts Messe einmal gehört hat, wird sie je wieder vergessen können.
Der Hörer spürt vom ersten bis zum letzten Takt, dass sich die Beteiligten mit größtmöglicher Sorgfalt und Liebe der umfangreichen Partitur widmen. Auf diese Weise ist eine innige, mit sehr viel Sinn für das hohe Anliegen des Werkes gestaltete Interpretation zu Stande gekommen. Neben dem Sopransolisten der Wiener Sängerknaben tragen Peter Jelosits (Tenor) und Robert Riener (Bass), unterstützt von dem hervorragenden Organisten der Wiener Symphoniker, Rudolf Scholtz, sehr zum Gelingen dieser schönen Aufnahme bei. Sie alle meistern ihre Partien auf sehr hohem Niveau. Chor und Orchester kommen den Intentionen des Dirigenten, Uwe Christian Harrer, mit großem Einfühlungsvermögen entgegen.
Diese 1982 entstandene, frühe Digital-Aufnahme war zum Zeitpunkt ihrer Erstveröffentlichung eine klangliche Sensation und hat sehr zum guten Ruf der Firma Philips als Tonträger-Label beigetragen. Die technischen Möglichkeiten haben sich zwar im Laufe des vergangenen Vierteljahrhunderts deutlich erweitert, doch hat diese CD nichts von ihrem Wert eingebüßt. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Kunde eine grundsolide Aufnahme bekommt, die in der breiten Phalanx vergleichbarer Einspielungen ihren hohen Rang bis heute behaupten kann. Die preiswerte Wiederveröffentlichung aus dem Jahr 2002 vermag hoffentlich sehr vielen Musikliebhabern die Kaufentscheidung zu erleichtern, denn sie ist nicht nur für dezidierte Schubert-Verehrer eine lohnende Anschaffung.
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