Adoro

Eine Erfolgsstory Made in Germany. Die Idee zu Adoro hatte der Musikproduzent Andy Lutschounig von SODA MUSIC in Berlin-Kreuzber im Jahre 2007. Aus 200 Bewerbern wurden fünf ausgebildete Opernsänger ausgewählt, die deutschsprachige Pop- und Schlagerlieder zusammen mit einem Symphonieorchester in klassischer Singweise (Opernstil) vortragen sollten. Die Popsongs werden orchestral arrangiert und dazu kommen die Technik und Virtuosität des Operngesangs, mit seinem unverwechselbaren klaren, runden und ebenmäßig schwingenden Ton. Genau diese Mischung macht Adoro zu dem was sie, mit ihrem eigenen und unverwechselbaren Stil sind – Adoro (zu deutsch: Ich bete an).

Das Crossover Projekt zwischen Pop, Schlager und klassischer Musik wurde sofort ein Kassenschlager. Bereits das erste, im Jahre 2008 erschienene Album „Adoro“ erhielt in Deutschland den heutzutage sehr seltenen Doppel-Platin-Status. Es verkaufte sich über 400.000 Mal und war wochenlang auf Platz 1 der deutschen Charts. In Österreich wurde es, ebenso wie das zweite Album „Für immer und dich“, das 2009 erschien und ebenfalls ein riesiger Erfolg wurde, mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

Sogar Sänger selbst waren von dem umgehenden Erfolg überwältigt und die Fans des Quintetts lassen sich weder einer bestimmten Szene noch in einer Altersklasse einordnen.

Lutschounig hatte offensichtlich die richtige Auswahl getroffen. Er entschied sich für den Bassbariton Peter Dasch, der über die tiefste Stimmlage des Quintetts verfügt, den klassischen Tenor Laszlo Maleczky, dessen Stimme auf weichem Stimmklang, Beweglichkeit und strahlender Höhe größere Betonung legt als auf das reine Stimmvolumen. Dazu den lyrischen Tenor Assaf Kacholi, dessen Stimme sich Weichheit, Leichtigkeit und Beweglichkeit auszeichnet. Sie verfügt über einen schönen Schmelz und eine weiche Höhe.
Die beiden lyrischen Baritone Nico Müller und Jandy Ganguly, deren Stimmen zwischen Tenor und Bass liegen, runden das Quintett ab. Ihre Stimmen erreichen große Höhe, dabei bleiben die Stimmen leicht und beweglich und klingen sehr brilliant.

Doch so leicht, wie sich das Ganze liest ist es nicht. Auch wenn die Fünf sich auch gut verstehen, wenn sie gerade nicht zusammen auf der Bühne stehen. Zu Adoro gehört auch viel Disziplin. Hauptsächlich vor ihren Konzerten sagen die fünf Sänger sämtliche privaten Termine ab. Außerdem sorgen sie für ausreichend viel Schlaf und sprechen tagsüber so wenig es irgend möglich ist, um die Stimmbänder zu schonen. Ebenso ist das Einsingen, vor jedem einzelnen Konzert unverzichtbar, um dem Zuhörer auch wirklich den perfekten Hörgenuss live, zukommen zu lassen.

2010 nahm das Quintett dann das aktuelle Album „Glück“ auf. Auf diesem präsentieren sie erstmals drei Titel die ursprünglich englischsprachig sind, in deutscher Sprache. „Halt mich fest“ von A-ha „Take on me“, „Wie der Wind sich dreht“ ursprünglich der Scorpions-Hit „Wind of Change“ und „Helden“ im Original von David Bowie „Heroes“.

Das Erfolgsquintett ist zum wiederholten Male für den großen deutschen Musikpreis Echo, in der Kategorie „Beste Gruppe national Rock/Pop“, nominiert.
Auf ihren Konzerttouren füllen die fünf Musiker die Hallen, darum sollte sich der interessierte Konzertgänger, frühzeitig Karten besorgen. Adoro ist derzeit wieder bis Mitte August in Deutschland auf Tour. Daneben sind die Fünf außerdem im März, 2x im April und 1x im Mai im Fernsehen zu sehen.