Die Priester

Wer die Priester einmal gehört hat, glaubt gar nicht, dass diese drei Männer mit ihren herrlichen Stimmen drei römisch-katholische Priester sind. Der Abtprimas Notker Wolf und der Zisterziensermönch Karl Wallner hatten die Idee, die moderne Popmusik mit den Klängen der Klassischen Musik so zu kombinieren, dass dabei eine wahre Symphonie für die Ohren heraus kommen sollte. Sie suchten eine ganze Weile nach Priestern, die die entsprechenden stimmlichen Qualitäten hatten und fanden sie in Abt Rhabanus Petri, in Pater Vianney Meister und in Andreas Schätzle. Mit Begeisterung gingen die drei Priester an die Aufnahme ihres Debütalbums, das im Oktober 2011 unter dem Titel „Agnus Dei“ erschien.

Auf diesem Album finden sich Stücke von Händel, Bach, Beethoven und Smetana sowie auch moderne Titel “ Halleluja“ von Leonard Cohen. Auch der schöne Titel „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo ist auf diesem Debütalbum vertreten. Inspiriert wurde diese Gruppe durch die Irische Gruppe „The Priest“, die wiederum die Französische Gruppe „Les Petres“ nach sich zog. Die Priester wurden gegründet, um den Menschen neues Gottvertrauen durch die Kraft der Musik zu schenken. Um dabei eine größere Menge anzusprechen, setzen Die Priester sowohl auf die erhebenden Stücke der Klassischen Musik wie auch auf eingängige moderne Popstücke, die sich mit dem Glauben beschäftigen.

Die drei Priester, deren ihr Leben aus harter Arbeit und täglichen Gebeten bestehen würde, widmen sich neben ihren normalen Pflichten auch noch ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Musik. Sie wollen über die wohligen Klänge der Musik die Herzen der Menschen erreichen und ihnen so den Weg zu Gott näher bringen. Wenn sie den Menschen zusätzlich Hoffnung und Begeisterung wiedergeben können, so sehen Die Priester ihre neue Aufgabe als erfüllt an. Aber die einmaligen Stimmen dieser Priester rühren die Herzen der Menschen an und auch oft genug zu Tränen der Freude.

Ihre Musik schafft es immer wieder, den Menschen den Trost zu spenden, den sie in der hektischen Welt so sehr vermissen. Dabei ist die Musik der Priester sehr ungewöhnlich. Zum Beispiel kann man im Hintergrund des alten Kirchenliedes „Tantum Ergo“ doch tatsächlich einen Bolero hören. Allerdings greifen sie auch manchmal zu Hip-Hop Klängen, wenn diese dem Lied mehr Kraft und Ausdruck verleihen. Das alte Kirchen Lied “ „Oh Haupt voller Blut und Wunden“ erklingt bei den Priestern mit deftigen Hip-Hop Beats. Diese widerspenstige Mischung singen Die Priester derart voller Mitgefühl und Hingabe, dass sie genauso gut eine gut komponierte Filmmusik sein könnte.

Wer einmal das unglaubliche „Glorificamus Te“ hört, wird dazu die Musik von Tschaikowskys Schwanensee wiedererkennen. Gerade diese außergewöhnlichen Kombinationen machen ja auch den einzigartigen Musikstil der drei Priester aus. Die Priester planen nach ihrem überaus erfolgreichen Debütalbum eine Konzerttournee für das Jahr 2012.

Der einzigartige Stil der Priester entwickelte sich vor allem beim Singen der modernen Lieder wie von Xavier Naidoo. Sie wurden nach mehreren Versuchen freier und fanden so ihren Weg, die klassischen Klänge mit den modernen Rhythmen zu verschmelzen. Auf der Debüt-CD erscheinen die Meisterwerke von Händel und Beethoven neben Leonard Cohen.